Im Juni 2009 wurde er eröffnet: Hansi Passegger hat ihn schon begangen und am 7.Oktober 2009 gingen Norbert Puggelsheim und ich mit Klettersteigausrüstungen gegen 09.15 Uhr vom Parkplatz Falkertsee zum Zustieg ins Sonntagstal. Den Einstieg auf 1.950 m Seehöhe erreichten wir in knapp 40 Minuten. Dann führte mich Norbert umsichtig und geduldig durch Verschneidungen, Querungen und senkrechten Wänden.
Der Falken-Steig wurde durch Alpin-Soldaten des Spittaler
Hochgebirgs-Bataillons-Nr.26 errichtet.
An einer Stelle kam ich nicht weiter. Nach dem dritten oder vierten "Anlauf" stieg Norbert an mir vorbei und legte mir eine Seilschlinge. Weiter gings bis Seilsteg, auf dem eine Schlucht spektakulär überquert wird und dann etwa gegen 12.00 Uhr erreichte Norbert mit mir den Ausstieg auf etwa 2.250 m. Das Wetter war ideal. Der Klettersteig und seine Wände präsentierten sich völlig trocken.
Norbert Puggelsheim: Umsichtig und immer ruhig
Nachdem wir die Klettersteigausrüstung in die Rücksäcke verstaut hatten, gings weiter zum
Falkert-Spitz, 2.306 m. Norbert trug uns beide ins Gipfelbuch ein. Wir trekkten weiter zum
Falkert Kogel auf 2.197m , dann zum
Steinnock auf 2.197m. Wieder schrieb Norbert ein paar Zeilen ins Gipfelbuch. Ich bedankte mich. Zum Schreiben war ich schon zu müde. Am
Klomnock, auf 2.331m standen wir etwa gegen 13.00 Uhr. Norbert war höllisch schnell gegangen. Wir ruhten uns aus. Ein Dampfplauderer unterhielt eine Anzahl von Bergwanderern. Beim Weggehen meinte ich mit einem Augenzwinkern zu ihm: "Hör einmal auf zum Quasseln und hol Luft, bevor Du weitergehst." Das sorgte für einen Heiterkeitsausbruch bei den Umstehenden. Wir gingen jetzt unter den Gipfeln der oben beschriebenen Zweitausender retour zum Falkertsee, wo wir etwa gegen 14.30 Uhr eintrafen. Auf der Sonnenterrasse der Almstubn stärkten wir uns noch ausgiebig. Die Küche war ausgezeichnet und die Portionen waren ausgiebig.
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