War ein echt lässiger Ausflug.
Der Lauf war in Bezug auf die Zeiten gut, das Profil und die Strecke eher langweilig. Aber wir hatten es recht lustig in unserer 4-er und dann 3-er Gruppe und haben mit wissenschaftlicher Genauigkeit und Akribie die Kilometerzeiten perfekt getimt. Albert und ich haben immer wieder das Tempo verglichen und Doris mühsam vor zu schnellem Laufen bewahrt. Im Ziel war es dann echt geil, vor allem als Margit dann auch noch unter 2 Stunden einlief. Ein wenig wurde unsere Freude durch die "schwere Verletzung" von Guido getrübt, der mit zunehmender zeitlicher Distanz zum Zieleinlauf sein Humpeln verstärkte und wie ein sterbender Schwan in Richtung Bus taumelte. Doch nach dem Motto "Wickle Dir die Base um die Wadel, das macht dich strammer als das stärkste Madel" erholte er sich recht schnell und konnte etwas später bei einem Bierchen schon wieder lachen.
Unsere Finisher beim Wachau Marathon Jedenfalls können wir beruhigt sagen: Ende gut, alles gut. Doris hat endlich ihr 2-Stunden Trauma abgelegt und kann sich nun größeren Aufgaben widmen, Albert hat seine Feuertaufe bestanden und sich als Fläschchenträger und -geber bewährt und ich habe mich heimtückisch im Windschatten zu meiner Bestzeit geschlichen. Man darf alles sein, nur nicht blöd. Und nie zuviel reden, vorher.
So darf ich ein herzliches Vergeltsgott an alle richten und nur noch einen Vorschlag für den nächsten Ausflug in den Raum oder besser in den Bus stellen - wenn Herr Obmann Willi wieder einmal ein Gulasch bestellt, bitte vorkosten und gegebenenfalls zurückschicken - ich glaub, beim Essen versteht er keinen Spass, da vernichtet er sogar Edwin, den Chauffeur. Mahlzeit Willi und donk schean.
Liebe Grüße aus Innsbruck
P.S.: Nachdem ich am Sonntag nach dem Zieleinlauf nicht sicher war, ob ich wieder eine Muskelverletzung eingefangen habe, organisierte ich gleich für Dienstag eine Teilmassage - pfui Fritze - nur für die Beine. Am Abend dann ein 8 km Regenerationslauf mit degressiver Schmerzentwicklung und progressiver Besserung meines Muskelzustandes.
Am Donnerstag dann ein echt geiler Lauf durch Stadt und Gelände mit 400 Höhenmetern und 13 km Distanz. Alte Freude, ungewöhnlich guter Zustand und Lust auf mehr.
Ach ja, danke Heinzi für die lässigen Vorbereitungsläufe im Vorfeld des Wachaulaufes. Du hast Margit und mich echt gut gecoacht.