Erhebliche Verletzung vor dem Jungfrau-Marathon in der Schweiz Bei der 2.Nordic Walking WM, die am 13.September 2009 in Kärnten stattfand, nahm unser unverwüstlicher Guido Ottitsch teil, der gerade vom Jungfrau-Marathon in Interlaken, Schweiz, zurückgekehrt war. Guido hatte sich dort schon vor dem Lauf bei einem Sturz in eine Betonsäule einige recht unangenehme Plessuren zugezogen. U.a.mußte er seitlich an der Nase genäht werden. Seine Knieplessuren kurierte er noch über Nacht mit Basenumschlägen. Wieder zu Hause und nach einem erfolgreich absolvierten Jungfrau-Marathon, den er gemütlich als Pacemaker einer Läuferin absolvierte, hatte er sich recht rasch beinahe vollständig erholt. Er schnappte sich seine alten Alu-Stecken, die er vor mehr als fünf Jahren beim Sport-Moser in St.Veit/Glan gekauft hatte und fuhr runter nach Unterkärnten, um am Nordic Hill Walking, einem der zwei Bewerbe der 2.Nordic Walking Weltmeisterschaft, teilzunehmen. Er startete bei den Fun Walkern. Es gab noch eine Klasse für Team Walker und für die Professionals.
Veraltetes, schweres Material auf einer Strecke mit 1200 Höhenmetern Guido hatte für diese Sportart nicht speziell trainiert und mit seinen Alu-NW- Stecken (es gibt bereits vortreffliches, viel leichteres Material aus Carbon u.ä.Materialien) die auch von der Länge her nicht optimal auf seine Größe angepasst sind, startete er auf der 11,2 km langen mit 1200 Höhenmetern recht anspruchsvollen Strecke. Auf der Strecke waren 10 Sheriffs unterwegs, die jede Gruppe beobachteten. Wer ins Laufen kam, bekam vorerst eine Verwarnung, dann einen Strich auf einer Strafliste und pro Strich war dann im Ziel eine Strafrunde über 200 m Länge zu absolvieren.
Guido indes ging sauber und schnell und blieb ohne Strafrunde. Die letzten 2 km der Strecke führten auf einer steilen Schipiste ohne Schnörkel auf die Petzen hinauf.

Bergstation Petzen, Bergsee und Reservoir für Beschneiungsanlage
Bad im Bergsee auf über 1700 m Seehöhe Oben im Ziel, verwirrte Guido die Mitbewerber, als er überhitzt wie er nunmal war, in den Bergsee sprang. Danach
lief er die ganze Strecke noch zurück zum Start und schwamm dann noch ausgiebig im Pirkdorfer See.
In Summe wars ein erfolgreicher Tag für Guido und für den LC Vitus, denn Guido wurde Vierter seiner Alters- und Leistungsklasse und zeigte damit erneut, zu welchen erstaunlichen sportlichen Leistungen er fähig ist.