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Der Laufclub Vitus St.Veit an der Glan organisiert in Mittelkärnten jährlich eine Laufgroßveranstaltung und bietet Sportlerinnen und Sportlern ein breitgefächertes Angebot und eine hervorragende Infrastruktur an.

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Die Sonnenläufer sind auf den geilsten Laufstrecken Europas unterwegs

Jahrelang waren Ironman-Spezialist Sascha Czerninsky und die Kärntner Berglaufkönigin Helga Tomaschitz die  Aushängeschilder des Vereins.  Nach einer tollen Saison 2007 mit einer feinen Leistung bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii, bei der er seine Zeit aus dem Jahr 2006 gleich um zehn Minuten verbesserte wurde Czerninsky mit Recht als der beste Kärntner Amateurtriathlet bezeichnet.  2008 trat der Vater zweier Kinder aus Regenerationsgründen etwas leiser und nützt die Zeit seitdem zum Eigenheimbau .




Sascha Czerninsky, 2006 und 2007 Ironman World Triathlon Championship in Kailua-Kona, Hawaii






Helga Tomaschitz, Kärntner Berglaufmeisterin, die auch den Kärntner Berglaufcup stets dominiert hatte, verletzte sich im Sommer 2008 als Führende des kärntenweiten Cups. Sie feierte aber bald darauf ein hart erarbeitetes Comeback und kam überraschend noch in die Medaillenränge.



 


                                              Helga Tomaschitz kurz vorm Start



  

Neue Läufer traten ins Rampenlicht:  Der unverwüstliche Micheldorfer Walter Gstallnig, ein Original,  einst Discjockey  in Spanien, Deutschland und der Schweiz, Gourmetkoch in Frankreich, als Jugendlicher  in der Kärntner Handballjuniorenauswahl,   dominiert in seiner Altersklasse seit zwei Saisonen  die Distanzen von 10km  bis zum Marathon in Kärnten mit. Er repräsentiert in Amsterdam, München, Rom, Verona und Ferrara und in den Bundesländern den immer gut gelaunten und dem Schmäh stets zugewandten Kärntner Spitzenläufer. Walter lief 2008 neunhundert Wettkampfkilometer und wurde dafür  von einer Internationalen Laufagentur geehrt.

 

 

Walter Gstallnig mit Mag.Christian Proisl 


 

Guido Ottitsch, fuhr 2008, wie  schon in den Vorjahren, gemeinsam mit Athleten des LC Altis Krappfeld nach Interlaken zum Jungfrau-Marathon: Dort lief er  vor einer phantastischen Kulisse:  Die Bergriesen Mönch, Eiger und Jungfrau im Blickwinkel,  grossartig die wechselnden Szenerien zwischen Start und Ziel. Eine Herausforderung, ein Challenge, sind auch die  1829 Höhenmeter zwischen Interlaken und der Kleinen Scheidegg. Es gibt keinen Marathon in Europa mit derartigen Dimensionen. Guido Ottitsch lief ein tollen  Jungfrau Marathon und war unter den Besten  Österreichern zu finden.  Zu den Lieblingsläufen zählen auch der ehemalige Tirol-Speedmarathon und der Großglockner-Berglauf.  Heuer wird Ottitsch, der sich nur von regionaler Biokost ernährt, mit der bekannten Top-Athletin und mehrfachen österreichischen Meisterin, Astrid Kopp vom LC Altis Krappfeld gemeinsam in Interlaken an den Start gehen.

 

 

                                                                                              Guido Ottitsch, immer lächelnd....

 

 

 

 



An die 50 Athleten zählt der LC Vitus im Schnitt und es kann schon vorkommen, dass man im August ein Dutzend Vereinsmitglieder mitten am stark vereisten Glocknerleitl beim  Anstieg auf den Glockner trifft: Viele der Sportler sind Allroundsportler.  Oben am Kleinglockner verschlug es aber selbst Walter Gstallnig,  bekannt für seine vehemente Schlagfertigkeit, die Sprache: In über 3700 m Höhe klammerte der Alpinrookie sich an einen Felsen und erst der erfahrendste Kletterer des Vereins, Albert Wieland,  vermochte ihn von seinem "Rastplatz" sanft zu lösen. 


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