Der Laufclub Vitus St.Veit an der Glan organisiert in Mittelkärnten jährlich eine Laufgroßveranstaltung und bietet Sportlerinnen und Sportlern ein breitgefächertes Angebot und eine hervorragende Infrastruktur an.
„Es ist auf alle Fälle die geilste Strecke der Welt“
Eine Abordnung von über zehn Sportlern aus Mittelkärnten startet am Sonntag beim Berlin-Marathon. Dem zweitgrößten Laufevent der Welt!
PHILIPP NOVAK
Drei Monate Aufbauarbeit liegen hinter uns. Viele der Läufer haben mit Hans Sostaric (LC Altis) trainiert, einige haben sich in Eigenregie aufgebaut“, sagt Reinhard Huber vom Laufclub Vitus. Der begeisterte Läufer hat den Start der Mittelkärntner beim Berlin-Marathon organisiert. Was hat ihn dazu bewegt? „Es ist auf alle Fälle die geilste Strecke der Welt. Du läufst mit 40.000 Sportlern durch die Straßenschluchten und mehr als eine Million Zuseher sind da und feuern dich an“, spricht Huber aus Erfahrung.
Mit Georg Reichhold, Guido Ottitsch, Hans Sostaric und Klaus Egger haben vier Läufer aus der Region die Chance, klar unter drei Stunden zu laufen. „Wer unter drei Stunden bleibt, darf sich zu den Spitzensportlern zählen. Zeiten unter vier Stunden erzielen nur engagierte Hobbysportler, alles darüber gehört zum Breitensport“, erklärt der „Laufsüchtige“.
Kenianer
Die Bestzeit des Berlin-Marathons wurde von 2:47:08 (Rolf Bochröder, 1974) auf 2:04:55 (Paul Tergat, Kenia) geschraubt. Von 1974 (258 Läufer) explodierte die Teilnehmerzahl auf limitierte 40.000! Heuer stehen mit Olympiasiegerin Mizuki Noguchi (Japan) und dem Franzosen Driss El Himer (drittschnellster Europäer aller Zeiten) prominente Läufer am Start. Der Berlin-Marathon selbst ist fest in kenianischer Hand, neun Kenianer rangieren bei den schnellsten Laufzeiten unter den besten Zehn.
Für die St. Veiter Läufer ist der Start in Berlin der Ausklang einer perfekten Saison. Die LC Vitus- und die LC Altis Krappfeld-Athleten trainieren gemeinsam am Herzogstädter Rennbahngelände. „Hinzu kommt noch Walter Kassmannhuber vom SCA, der die Jugend unter seinen Fittichen hat. So etwas gibt es in ganz Österreich nicht, denn normalerweise arbeitet jeder Verein isoliert, teilweise sogar jeder Läufer! Auf unsere Zusammenarbeit können wir stolz sein“, blickt Huber auf eine gut verlaufende Aufbauarbeit 2005 zurück.
Die Teilnehmer: Valentin Doujak, Hubert Göderle, Klaus Gragger, Rafael Siddiqi, Martin Kircher, Michael Knaller, Guido Ottitsch, Georg Reichhold, Hans Sostaric