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29. Februar 2012 3 29 /02 /Februar /2012 18:42

Hansi Hinterseer, gstandene Wirte, Stürme, die tollsten Touren

 

Am Samstag, 11.2.2012, trafen sich Lisa, Roswitha, Doris, Hansi, Fritz, Hansis Bruder und ich am Parkplatz des St.Veiter Hallenbads. Um 09.00 Uhr bereiteten wir uns in Tarvis beim Pilgerweg schon auf die Skitour vor. Es war klirrend kalt, eher ungemütlich, es schneite leicht und wir gingen los. Für Doris und mich wars die erste Skitour. Wolfi kam nach, schloss auf die Gruppe auf, und wir gingen gemütlich plus minus zwei Stunden den Pilgerweg rauf bis zum Wallfahrtsort.  Alle fungierten dabei  auch als Instruktoren und der Heinz, der war am Vorabend noch bei uns, hatte die Ausrüstung inspeziert, gab Ratschläge und überreichte uns auch noch Proviant, ehe er zu seiner dreiwöchigen Kur nach Bad Tatzmannsdorf fuhr.

Wolfi hatte noch vor dem Kauf der Ausrüstung Ratschläge für den Einkauf telefonisch durchgegeben.

 

Im Wallfahrtsort wurde gegessen und getrunken, die Kleidung am Kachelofen gewärmt und danach fuhren wir acht

-  exzellente Skifahrer - in der Gruppe die Piste runter.  Jean-Noel Augert war wieder da, Hansi Hinterseer und wie wir uns alle gegenseitig und mancher sich selbst nannte.

 

Feber-Skitour-Flattnitz-015.jpgDoris beim Aufstieg auf die Kalteben - Höhe (Foto Franz)

KoralpeII.Jpeg

 

Koralpe - stürmischer Aufstieg (Foto Fritz)

 

Wir nützten die Energieferien dann zu folgenden Touren:  Grebenzen, Steinerhütte - Richtung Saualpe, Überleben in einem Vollsturm auf der Koralpe, St.Oswald, Flattnitz und letzte Woche noch Heiligengeist-Rosstratte am Dobratsch. 7 Skitouren nacheinander, 7 Touren, jede mit einem ganz eigenen Charme.

Von Heinzi traf gestern Nachmittag eine Postkarte  vom Thermen- und Vitalhotel Bad Tatzmannsdorf ein: " Liebe Grüße von der Kur, Heinzi.  (Nix mit Kurschatten).  Dies unterstrichen.

Jean-Noel Augert wäre gerne wieder einmal mit Heinzi, der einst im Kärntner Slalomkader gestanden ist, einen Hang in Extremnis hinuntergefahren.

 

Bei jeder Skitour wurde auch ausgiebig gegessen und getrunken und zünftig gefeiert. Hier hervorheben darf man das Koralpenhaus: Ein Wirt so tüchtig wie unser Willi, unser Obmann. Ein wahrhafter Wirt, der uns Riesenportionen kochte, frische Krapfen reichte und Fotos von uns in der Eisbar mit (leeren - fürs Foto vorbereiteten - Jägermeisterfläschchen) schloss. Das war Erlebnisgastronomie. Das war ein Pfundskerl. (Wie unser Willi)

 

Eisbar-Kopie-2.jpg

 Die Eisbar: Klirrende Kälte und der Finger des Hüttenwirtes links oben im Bild 

 

 

Im freien Gelände ist Fritz (Hansi Hinterseer), der auf den Hängen von St.Oswald skitechnisch aufwuchs, eine Klasse für sich mit seinem sicheren, sauberen Stil. Das hat die Heiligengeist-Abfahrt gezeigt. Der Aufstieg des Dorfes Heiligengeist zum Wintersportort begann 1968, als Alfred Amann, Schifabrikant aus Nötsch, einen 620 m langen Schlepplift eröffnete. 1973 wurde die legendäre Abfahrtsstrecke V73 fertiggestellt. Heute sind die Skilifte abgetragen.

Die ehemalige Abfahrtsstrecke ist teilweise mit Jungwald bepflanzt.  Unten am Parkplatz stehen aber unzählige Autos von Tourengehern und Schneeschuhwanderern, die rauf auf die Rosstratte oder zum Zehnernock streben. 

 

Links:

http://www.naturparkdobratsch.info/

http://www.alpenverein.at/wolfsberg/Home/TopNews/2011_11_11_Koralpenhaus_Winter.php

 

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